Zu wenig Arbeitskräfte? Seit 2000 gibt es in der Schweiz über 1 Million mehr Beschäftigte (Vollzeitäquivalente)

Gemäss der Beschäftigungsstatistik gab es im Jahr 2000 in der Schweiz 3.27 Millionen Beschäftigte (Vollzeitäquivalente). Bis 2025 stieg diese Zahl auf 4.33 Millionen – ein Zuwachs von fast 1.06 Millionen Beschäftigten bzw. fast einem Drittel (32 %).

Das Wachstum setzte insbesondere seit 2006 ein. Im Jahr 2006 nahm die Anzahl der Vollzeitäquivalente um 99'742 Personen zu, im 2007 sogar um 113'236. Ein Vollzeitäquivalent entspricht dabei einer Vollzeitstelle; zum Beispiel ergibt ein 50 %-Pensum 0.5 Vollzeitäquivalente. Den grössten Anteil am Beschäftigtenwachstum entstand durch das Gesundheits- und Sozialwesen (NOGA-Kategorie Q) mit 304’900 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten (+28.9 %). Es folgen die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (NOGA M) mit 176'819 neuen Vollzeitäquivalenten (+16.8 %), die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (NOGA N) mit 121'118 Vollzeitäquivalenten (+11.5 %), das Bildungswesen (NOGA P) mit 108'021 Vollzeitäquivalenten (+10.2 %) sowie das Baugewerbe (NOGA F) mit einem Plus von 73'846 Vollzeitäquivalenten (+7.0 %).

Quellen für Zahlenmaterial

BFS, Beschäftigte nach Vollzeitäquivalente und Wirtschaftsabteilungen
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Stand vom:
23.06.2026
BFS, Unternehmensregisterdaten URD
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Stand vom:
18.06.2025
BFS, Definition Vollzeitäquivalente
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Stand vom:
18.06.2025

Hinweise

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Daten jeweils für Q4 des jeweiligen Jahres
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Wirtschaftszweige gemäss NOGA 2008
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NOGA M (69–75): Tätigkeiten, welche hohes Mass an Ausbildung erfordern und Nutzern Fachkenntnisse und Erfahrungen zur Verfügung stellen (Rechts- und Steuerberatung, Wirtschafsprüfung, Unternehmensberatung, Ingenieurbüros, Forschung und Entwicklung)
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NOGA N (77–82): Umfasst Tätigkeiten zur Unterstützung der allgemeinen Geschäftstätigkeit. Unterschied zu Kategorie M: Hauptzweck ist nicht Transfer von Fachwissen
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NOGA P (85): Umfasst Erziehung und Unterricht auf allen Stufen und für alle Berufe (mündlich oder schriftlich, über Rundfunk, Fernsehen, Internet oder als Fernkurs)
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NOGA Q (86–88): Tätigkeiten reichen von der medizinischen Versorgung durch Fachkräfte (Krankenhäuser, andere Einrichtungen) über stationäre Pflegeleistungen mit gewissen Anteil an medizinischer Versorgung bis hin zu Tätigkeiten des Sozialwesens ohne Beteiligung medizinischer Fachkräfte.
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NOGA F (41–43): Umfasst Hoch- und Tiefbau, darunter den Bau von Gebäuden, Strassen, Brücken und anderen Infrastrukturen. Sie beinhaltet zudem vorbereitende Arbeiten sowie Bauinstallationen und Ausbaugewerke wie Elektro-, Sanitär- oder Malerarbeiten.
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Allfällige leichte Differenzen aufgrund Rundungsfehlern
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Ordinate startet bei 3 Mio. und endet bei 4.5 Mio. um den Effekt zu verdeutlichen

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