
Hüsli-Schweiz? Rund 1 von 10 neu gebauten Wohneinheiten im Jahr 2024 war ein Einfamilienhaus.

Gemäss der Bau- und Wohnbaustatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) wurden 2024 in der Schweiz 39'638 Wohneinheiten neu gebaut, davon 4'518 Einfamilienhäuser (EFH) – ein EFH-Anteil von 11,4 %.
Seit 2000 hat sich das Bild verschoben: Damals entfielen mit 42,7 % noch mehr als vier von zehn neu erstellten Wohneinheiten auf Einfamilienhäuser. Seither nimmt der Bau von neuen EFH nahezu kontinuierlich ab – von 13'768 neuen Einfamilienhäusern im Jahr 2000 auf 4'518 im Jahr 2024. Der gesamte Wohnungsbau entwickelte sich gegenläufig: Die Zahl neu erstellter Wohneinheiten stieg von 32'214 (2000) auf 39'638 (2024) und erreichte 2018 mit 53’199 den höchsten Wert seit Beginn der Zeitreihe 1980. Dieser Zuwachs ist vollständig auf die übrigen Wohneinheiten ausser EFH, also Wohnungen, zurückzuführen.
Auch in den beiden Jahrzehnten vor 2000 lag der EFH-Anteil stets über dem heutigen Wert. Er schwankte zwischen 20,7 % im Jahr 1993 und 42,7 % im Jahr 1999. Bereits 1980 betrug er 41,5 %. In den Jahren 1999 und 2000 lag der Anteil gerundet jeweils bei 42,7 %.