Fehlendes Pflegepersonal? Seit 2012 gibt es in der Schweiz fast ein Drittel mehr Pflegende.

Gemäss dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium Obsan stieg das Pflege- und Betreuungspersonal in der Schweiz zwischen 2012 und 2024 von 112’622 auf 147’265 Vollzeitäquivalente (VZÄ). Das entspricht einer Zunahme von 30,8 % beziehungsweise 34’643 VZÄ. Erfasst werden Pflegekräfte in Spitälern, in der Pflege zu Hause (Spitex) sowie in sozialmedizinischen Institutionen wie Alters- und Pflegeheimen. Die Statistik umfasst sowohl Personal auf Tertiärstufe, etwa diplomierte Pflegefachpersonen, als auch Personal auf Sekundarstufe II, darunter EFZ- und EBA-Abschlüsse, sowie weiteres Pflege- und Betreuungspersonal.

Das durchschnittliche Arbeitspensum nahm im gleichen Zeitraum nur leicht ab: von 68,3 % im Jahr 2012 auf 67,7 % im Jahr 2024. Auch bei der Zahl der Beschäftigten zeigt sich deshalb ein ähnliches Bild: Sie wuchs von 164’967 auf 217’666 Personen. Das entspricht einem Plus von 31,9 % beziehungsweise rund 52’700 Personen.

Der Anteil des Pflegepersonals, das in Spitälern arbeitet, sank von 48,8 auf 45,6 %. Auch der Anteil in Alters- und Pflegeheimen ging leicht zurück, von 39,2 auf 38,5 %. Dagegen gewann die Spitex an Bedeutung: 2024 arbeiteten 15,9 Prozent des gesamten Pflegepersonals in diesem Bereich, gegenüber 12,0 % im Jahr 2012.

Quellen für Zahlenmaterial

Obsan, Bestand und Dichte des Pflege- und Betreuungspersonals
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Stand vom:
08.05.2026

Hinweise

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Daten erst ab 2012 verfügbar.
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Leichte Abweichungen gegenüber anderen Statistiken sind aufgrund der Definition von Pflege- und Betreuungspersonal möglich. Erfasst werden nur Personen, die tatsächlich in der Pflege tätig sind. Berücksichtigte Ausbildungen sind unter der Quelle abrufbar.
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Die Ordinate startet bei 100'000 und endet bei 160’000 um die Entwicklung besser sichtbar zu machen.

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