Gemüse vom Bauern im Dorf? Die landwirtschaftliche Nutzfläche pro Einwohner nahm seit 2000 um fast ein Viertel ab.

Gemäss der landwirtschaftlichen Strukturerhebung (STRU) hat die landwirtschaftliche Nutzfläche in der Schweiz zwischen 2000 und 2025 um 3 % abgenommen – von 1’072’492 auf 1'039’825 Hektaren (ha). Das entspricht mehr als dem 3.5-fachen der Fläche des Zürichsees. Diese Zahlen decken nur die Nutzfläche von grösseren Betrieben ab (BFS-Erhebungsschwelle, siehe Hinweise) und enthalten ebenso keine Sömmerungsweiden (Weiden in Höhenlagen, die nur extensiv und saisonal genutzt werden).

Seit dem Jahr 2000 ist zudem die Bevölkerung der Schweiz um 1.9 Millionen Menschen gewachsen. In Kombination mit dem Rückgang der landwirtschaftlichen Nutzfläche führte dies dazu, dass die Fläche rechnerisch pro Kopf um fast ein Viertel (23.4 %) sank – von 14.9 auf 11.4 Aren (1 Are = 100 m²), also um knapp 350 m² pro Person.

Quellen für Zahlenmaterial

BFS, Landwirtschaftliche Strukturerhebung
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Stand vom:
26.06.2026
BFS, Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung
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Stand vom:
26.06.2026
BFS, Provisorische Jahresergebnisse 2025
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Stand vom:
26.06.2026
BFS, Bundesamt für Landestopografie
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Stand vom:
26.06.2026
BFS, Definition
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Stand vom:
26.04.2025

Hinweise

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Landwirtschaftliche Nutzfläche ohne Sömmerungsweiden und nur Fläche von Betrieben, welche mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllen: 1 ha landwirtschaftliche Nutzfläche; 30 Aren Spezialkulturen (z.B. Reben, Obstanlagen, Beeren, Gemüse); 10 Aren in geschütztem Anbau (Gewächshaus, Hochtunnel); 8 Mutterschweine; 80 Mastschweine; 80 Mastschweineplätze; 300 Stück Geflügel. Flächen von kleineren Betrieben sind daher nicht berücksichtigt.
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Jahreswerte bis 2020 aus Vorgängerstatistik
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Bevölkerungsstand: Mittelwert 01.01 und 31.12., provisorische Daten für 2025.

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