Armeebudget? Die Militärausgaben pro Einwohner in der Schweiz sanken gegenüber 2000, in den Nachbarländern nahmen sie zu.

Gemäss dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) lagen die inflationsbereinigten Militärausgaben pro Kopf in der Schweiz 2025 bei 799 US Dollar (USD), während sie im Jahr 2000 auf rund 862 USD beliefen. Damit sanken sie über den genannten Zeitraum um rund 7 %. Für den Vergleich sind die Beträge preisbereinigt und zu Preisen und Wechselkursen von 2024 in USD ausgewiesen (siehe Hinweise).

Die gesamten realen Militärausgaben der Schweiz in diesem Zeitraum stiegen hingegen um rund 16 % von 6.2 auf 7.2 Milliarden USD. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung stärker. Dadurch entfielen 2025 pro Einwohnerin und Einwohner weniger Militärausgaben als im Jahr 2000.

Im Umland zeigte sich eine andere Entwicklung: Die realen Militärausgaben pro Einwohner stiegen im selben Zeitraum in Deutschland um 112 %, in Österreich um 27 %, in Italien um 17 % und in Frankreich um 15 %. Die Schweiz war damit das einzige dieser Länder, dessen Pro-Kopf-Wert 2025 unter dem Niveau von 2000 lag.

Quellen für Zahlenmaterial

SIPRI, Military Expenditure Database
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Stand vom:
05.05.2026

Hinweise

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Die Beträge sind inflationsbereinigt und in konstanten USD von 2024 ausgewiesen.
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Die realen Pro-Kopf-Werte wurden aus den SIPRI-Tabellen «per capita», «current US$» und «constant (2024) US$» berechnet.
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Die SIPRI-Zahlen für die Schweiz enthalten keine militärischen Pensionen, paramilitärischen Kräfte sowie Ausgaben der Kantone und Gemeinden.
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Aufgrund unterschiedlicher nationaler Abgrenzungen werden Veränderungen und keine absoluten Ausgabenniveaus dargestellt.
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Der österreichische Basiswert für 2000 ist bei SIPRI als Schätzung markiert.
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Die französischen Werte werden ab 2006 nach einer neuen Methodik berechnet.
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Werte und Prozentangaben sind gerundet; dadurch können geringe Rundungsdifferenzen entstehen.
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Die Zahlen für die jüngsten Jahre basieren auf verabschiedeten Budgets, Budgetschätzungen oder revidierten Schätzungen und werden in den Folgejahren häufig noch angepasst.
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Diskrepanzen zwischen den von SIPRI ausgewiesenen Militärausgaben und den offiziellen nationalen Zahlen können entstehen, weil SIPRI für die jüngsten Jahre teilweise Budget- oder Schätzwerte verwendet und eine eigene, international möglichst konsistente Definition anwendet.

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