Klimafreundlich Wohnen? Seit 2000 sind die Emissionen der Haushalte pro Einwohner um über die Hälfte gesunken.

Laut dem Climate Reporting des Bundesamts für Umwelt sind die jährlichen Treibhausgasemissionen der privaten Haushalte in der Schweiz seit 2000 deutlich gesunken – von 10.81 auf 6.00 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO2eq) im Jahr 2024 (–44.5 %).

Im selben Zeitraum wuchs die Wohnbevölkerung von ca. 7.2 auf 8.9 Mio. Einwohner (+25 %). Die haushaltsbezogenen Emissionen pro Einwohner reduzierten sich dadurch um 55.6 % (von 1’509 auf 669 kg CO₂eq pro Kopf).

2023 bestätigte das Volk das Bundesgesetz über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit, welches die Emissionen im Sektor Gebäude bis 2040 um 82 % gegenüber 1990 vermindern will. Die Kategorie «Gebäude» umfasst die Flächen der Haushalte, des Dienstleistungssektors und der Industrie. Von 1990 bis 2024 sanken die Emissionen für den gesamten Gebäudesektors um 41 %. Pro Energiebezugsfläche (siehe Hinweise), also die Summe der beheizten oder klimatisierten Flächen aller Gebäude, sogar um 60 Prozent.

Quellen für Zahlenmaterial

Bundesamt für Umwelt, Kenngrössen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz 1990-2023
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Stand vom:
28.06.2026
Bundesamt für Energie, (Wüest Partner)
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Stand vom:
28.06.2026
BFS, Energieverbrauch der privaten Haushalte 2000-2023, Ex Post Analyse nach Verwendungszwecken und Ursachen der Veränderung
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Stand vom:
28.06.2026

Hinweise

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Jährliche Schwankungen insbesondere durch wechselnde Intensitäten der Winter
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Energiebezugsflächen: Summe aller beheizten oder klimatisierten Flächen. Diese nahmen für die Haushalte ebenfalls um 32 % zu (2000: 408’893 m2, 2024: 539’926 m2). Die Emissionen pro Energiebezugsfläche der Haushalte sanken in diesem Zeitraum um 58 % (26.4 kg auf 11.1 kg CO2eq pro m2).

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