Wirtschaft und Klima? Die Inlandemissionen pro erwirtschaftetem Franken sind seit 2000 um 52 % gesunken.

Gemäss dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) sanken die Treibhausgasemissionen in der Schweiz (Inland, siehe Hinweise) zwischen 2000 und 2024 von 54.0 auf 40.1 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO₂eq); eine Reduktion um 26 %. Im gleichen Zeitraum wuchs das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) von 512.4 auf 797.5 Mrd. CHF (+ 56 %). Dadurch verringerte sich die Treibhausgasintensität der Schweizer Wirtschaft deutlich: Die Emissionen pro erwirtschaftetem Franken halbierten sich und sanken von 105.4 auf 50.3 g CO₂eq pro CHF; eine Abnahme um 52 %.

Haupttreiber dieser Entwicklung war eine stark gestiegene Wertschöpfung im Industrie- (+97.4 %) und Dienstleistungssektor (+121 %) bei gleichzeitig deutlich reduzierten Treibhausgasemissionen für die benötigte Energieerzeugung in den jeweiligen Sektoren (Industrie: −37 %, Dienstleistungen: −43 %). Auch die Landwirtschaft konnte ihre Treibhausgasemissionen für die Energieerzeugung um 33 % senken, während die Nahrungsmittelproduktion nur leicht abnahm (-15 %).

Quellen für Zahlenmaterial

BAFU, Kenngrössen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz 1990-2023
Quelle abrufen
Stand vom:
23.06.2026
BAFU, Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz seit 1990
Quelle abrufen
Stand vom:
23.06.2026

Hinweise

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Nur Treibhausgasemissionen im Inland berücksichtigt (ohne internationalen Flug- und Schiffsverkehr und Landnutzungsänderungen / Forstwirtschaft)
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CO₂-Äquivalente entspricht der Summe aller Gase. Emissionen anderer Gase als CO₂ wurden gemäss ihrem Erwärmungspotenzial entsprechend gewichtet (BAFU).
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Reales BIP: Referenzjahr 2010

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