
Weniger Fleisch im Teller? Seit 2007 sank der Fleischkonsum in der Schweiz pro Kopf um 12 %.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank der jährliche Fleischkonsum pro Person von 52.1 kg im Jahr 2007 auf 47.3 kg im Jahr 2024, was einer Reduktion von rund 9 % entspricht. Im gleichen Zeitraum wuchs die Schweizer Bevölkerung um 1.46 Millionen Personen, wodurch der gesamte Fleischkonsum trotz des geringeren Pro-Kopf-Verbrauchs von 402‘000 Tonnen auf 430‘000 Tonnen anstieg – ein Zuwachs von etwa 7 %.
Der Anteil von Schweizer Fleisch (ohne lebende Schlachttiere aus dem Ausland, welche in der Schweiz verarbeitet werden) blieb zwischen 2007 und 2024 mit rund 82 % weitgehend stabil. Damit kann der inländische Fleischkonsum grösstenteils durch Schweizer Produktion gedeckt werden. Ergänzend muss erwähnt werden, dass im Jahr 2023 etwa 18 % der Futtermittel importiert wurden.
Auch die Zusammensetzung des Fleischkonsums hat sich deutlich verändert. Zwar bleibt Schweinefleisch mit 20.2 kg pro Person im Jahr 2024 die meistverzehrte Fleischsorte, doch hat sich der Konsum seit 2007 pro Kopf um knapp ein Viertel (24.1 %) verringert. Auf dem zweiten Platz folgt neu Geflügel, dessen Konsum mit 12.1 kg pro Person seit 2007 um über einen Drittel (39 %) zugenommen hat. Ebenfalls 11.2 kg pro Person beträgt der Rindfleischkonsum, der im Vergleich zu 2007 pro Kopf nur leicht (um 0.6 %) zurückgegangen ist.